Muskelmonitoring

Die Beobachtung der Bewegungsenergie eines Muskels

Biofeedback 

Innen wie außen und außen wie innen.  „Situationen, die uns physisch oder psychisch belasten, spiegeln sich in der Funktionsweise unserer Muskeln wieder. Geht es uns gut, sind unsere Muskeln stark und wir könnten Bäume ausreißen. Belastet uns etwas, dann fühlen wir uns schwach, was sich auch an unseren Muskeln bemerkbar macht. Wir lassen die Schultern hängen oder uns werden die Knie weich.“ (Journal Kinesiologie in der Praxis, DGAK 2012).

Auch das Bewegungssystem und das Organsystem sind eng verknüpft - sie nutzen die gleichen Nervenleitungen, weshalb sie sich ständig gegenseitig beeinflussen.

Im Zustand der Muskelfunktion spiegelt sich also der Zustand des Gesamtorganismus wieder. Anders ausgedrückt, die äußere Haltung ist der Ausdruck der inneren Befindlichkeit.

 

Das Muskelmonitoring ist ein klares, effektives und sehr präzises Verfahren, da alle von uns gemachten Erfahrungen im Nervensystem und im Zellgedächtnis gespeichert sind.

Jeder sensorische  Reiz löst einen Reflex aus, der einem neurologischen Ablauf folgt und eine Art motorische Reaktion im Körper hervorruft. Bei dieser Reaktion im Körper kann es sich um eine viszeromotorische Reaktion der Organe handeln oder die Reaktion kann zur Bewegung eines Skelettmuskels führen.

Das Biofeedback über die Bewegungsenergie des Muskels erlaubt einen spezifischen Zugang zu den individuellen Ursachen der Symptomatik.

Der Kortex - das Kopfgehirn - erkennt einen sensorischen Reiz aus dem Körperinneren oder der externen Umwelt. Das Limbische System - soziales und emotionales Gehirn - steuert Erinnerungen und Emotionen bei. Diese Informationen werden an den Hirnstamm, auch Reptiliengehirn genannt, weitergegeben. Alle überlebenswichtigen Körperreaktionen werden von hier aus organisiert und entsprechende Informationen über das Rückenmark an die Skelettmuskeln oder die Körperorgane weitergegeben. Es folgt eine motorische Reaktion der Skelettmuskeln oder der Organmuskeln (Hugo Tobar, IAK-Kongress 2009).

Über das Muskelmonitoring behalten Sie als Klient die Autonomie über den Verlauf der kinesiologischen Sitzung. Die Muskelreaktion ihres Körpers gibt die Richtung und die Priorität für die Reihenfolge der Regulationsebenen an und zeigt auf,  mit welchen kinesiologischen Methoden die gefundenen Blockaden und Widerstände am besten aufgelöst werden können.

Die Lösung lauert überall und in jedem Fall im freien Fluss der Bewegungsenergie.